Gezielt erreichbar mit dem Auto

Eine Neuorganisation des Verkehrs im Bahnhofumfeld stellt die Erschliessung und die Zuverlässigkeit des Verkehrssystems im Stadtzentrum sicher. Mit dem Auto ist der Bahnhof von zwei Seiten erreichbar: einerseits über den Bahnhofplatz, anderseits über das Tribschenquartier. Das gewährleistet eine leistungsfähige und quartiersverträgliche Verkehrsführung im Bahnhofumfeld.

Verschiedene Szenarien für die Erschliessung lagen auf dem Tisch: Wäre die Zufahrt über den Bahnhofplatz nicht mehr möglich, müsste der gesamte Autoverkehr über das Tribschenquartier zum Bahnhof rollen. Dies würde das Quartier stark belasten. Eine Brücke von der Zentralstrasse über das Gleisfeld auf die Ostseite des Bahnhofes wird ebenfalls nicht weiterverfolgt. Die Kosten wären hoch, der Nutzen tief und der Eingriff ins Stadtbild massiv.

Beidseitige Zufahrt

Es hat sich gezeigt, dass die Erschliessung sowohl über den Bahnhofplatz als auch über das Tribschenquartier am meisten Vorteile bringt.

Die Erschliessung über den Bahnhofplatz erfolgt im Gegenverkehr entlang des Bahnhofsgebäudes. Wer von der rechten Seeseite über die Seebrücke zum Bahnhof fährt, überquert den Bahnhofplatz. Via Tribschen fahren all jene, die vom linksufrigen Stadtgebiet zum Bahnhof gelangen wollen.

Die Zentralstrasse wird zur Bus- und Veloachse. Autos befahren sie nicht mehr. Das vereinfacht den Knoten Monopol am Bahnhofplatz und verbessert den Verkehrsfluss auf der Pilatusstrasse.

Die beidseitige Zufahrt zum Bahnhof sichert eine effiziente Bahnhofserschliessung

Parkplätze im Bahnhofsumfeld

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Für den Rückbau des heutigen Parkhauses P1 im Zusammenhang mit dem Durchgangsbahnhof soll ein Ersatz von 200-250 Parkplätzen gesucht werden. So werden jederzeit mindestens 500 Parkplätze im direkten Bahnhofsumfeld zur Verfügung stehen, insbesondere für Personen mit einer Mobilitätseinschränkung sowie für Nutzungen von übergeordneter Bedeutung wie das KKL und Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen.

Neue Zufahrt zum P3

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Eine neue Rampe vom Inseli zum Parkhaus ermöglicht eine direktere Erschliessung des Parkhauses P3 hinter der Universität. Die heutige Rampe wird abgebrochen. So wird Platz frei für eine direkte Fuss- und Veloachse vom Bahnhof zum Inseli.

Kurzzeit- und Taxiparkierung

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Für die Kurzzeitparkierung sind drei Standorte mit insgesamt rund 35 Taxi- und Kiss+Ride-Parkplätzen vorgesehen:
- Frankenstrasse​: rund 10 Plätze
- Sempacherstrasse: rund 15 Plätze ​
- Robert-Zünd-Strasse: rund 10 Plätze

Verkehrsfluss sicherstellen

Das Verkehrssystem rund um den Bahnhof muss für alle zuverlässig funktionieren. Der Fokus liegt darauf, die Erreichbarkeit des Bahnhofs und der Parkhäuser sicherzustellen, gleichzeitig aber auch den Verkehrsfluss rund um den Bahnhof zu verbessern. Dabei ist es entscheidend, dass Zufahrten einfacher geführt und Abbiegebeziehungen reduziert werden können. Ziel ist es, ein zuverlässiges System zu schaffen, das auch bei hohen Verkehrsspitzen funktioniert und die Innenstadt entlastet.

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